Häufig Gestellte Fragen

Alles, was du über RentenrechnerPro wissen möchtest.

Hier findest du Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten zum RentenrechnerPro erreichen — zur Funktionsweise, zu den Annahmen hinter den Ergebnissen und dazu, wie du den Rechner sinnvoll in deine Rentenplanung einbindest. Ist deine Frage nicht dabei, schreib uns über die Kontaktseite.

Unser Rentenrechner liefert Schätzungen auf Basis der von dir eingegebenen Annahmen. Er verwendet einen Zinseszins-Algorithmus, der monatliche Beiträge und eine konstante Jahresrendite berücksichtigt. Reale Ergebnisse können abweichen, da Marktrenditen schwanken, Steuern und Kosten nicht einberechnet werden und sich persönliche Umstände ändern können. Der Rechner ist ein Planungswerkzeug, kein Garantieversprechen.

Historisch haben breite Aktienindizes (z. B. MSCI World) langfristig Renditen von 7–9% pro Jahr erzielt — vor Inflation. Ein breit diversifiziertes Portfolio aus Aktien und Anleihen liegt typischerweise zwischen 5–7%. Für eine konservative Schätzung empfehlen wir 5–6%, für eine moderate Annahme 6–7%. Beachte: Vergangene Renditen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse.

Nein, der Rechner berechnet nur das Wachstum deines privaten Spar- und Investitionskapitals. Die gesetzliche Rente ist nicht enthalten. Um sie zu berücksichtigen, kannst du deine erwartete gesetzliche Rente von deinem monatlichen Bedarf abziehen und nur die verbleibende Lücke im Rechner eingeben.

Ja, der Rechner eignet sich für alle Formen privater Altersvorsorge — egal ob ETF-Sparplan, Tagesgeld, Riester-Rente oder andere Anlageformen. Gib einfach deine aktuellen Ersparnisse und monatlichen Beiträge ein und passe die erwartete Rendite entsprechend deiner Anlageform an.

Nein. Alle Berechnungen laufen vollständig in deinem Browser. Deine Eingaben werden weder auf unseren Servern gespeichert noch an Dritte übertragen. Wir verwenden Google Analytics, um anonymisierte Nutzungsstatistiken zu erfassen (nur mit deiner Zustimmung). Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da es von deinem Einkommen, deinem gewünschten Rentenalter und deiner erwarteten gesetzlichen Rente abhängt. Als grobe Orientierung nennen viele Finanzberater eine Sparquote von etwa 15% des Bruttoeinkommens für die Altersvorsorge — wer früh anfängt, kann oft mit weniger auskommen, während wer erst mit 40 oder 50 beginnt, in der Regel einen höheren Anteil zurücklegen muss, um die verlorene Zeit auszugleichen. Nutze den Rechner, um verschiedene monatliche Beiträge durchzuspielen und zu sehen, wie sich dein Ergebnis jeweils verändert.

Nicht automatisch — du musst sie selbst hinzufügen. Wenn dein Arbeitgeber einen Zuschuss zu deiner betrieblichen Altersvorsorge leistet, addiere diesen Betrag zu deinem eigenen monatlichen Beitrag und trage die Summe in das Feld „Monatlicher Beitrag" ein. Lässt du den Zuschuss weg, unterschätzt du dein voraussichtliches Guthaben teils erheblich, da ein Arbeitgeberzuschuss praktisch zusätzliches Geld ist, das ebenfalls mitwächst.

Ja. Wer später anfängt, hat weniger Zeit für den Zinseszinseffekt, weshalb der monatliche Beitrag und das Renteneintrittsalter umso wichtiger werden. Probiere aus, wie sich dein Ergebnis verändert, wenn du deinen monatlichen Beitrag erhöhst oder dein Renteneintrittsalter um ein paar Jahre nach hinten verschiebst — beides sind realistische Hebel, die eine Versorgungslücke spürbar verkleinern können.

Das voraussichtliche Guthaben zeigt deinen Kontostand in zukünftigen, nominalen Euro — also die Zahl, die tatsächlich auf deinem Kontoauszug stehen würde. Der reale Wert rechnet diesen Betrag mit der eingegebenen Inflationsrate auf die heutige Kaufkraft um. Für die Planung ist der reale Wert meist aussagekräftiger, da er zeigt, was dein zukünftiges Guthaben tatsächlich kaufen kann — und nicht nur, wie groß die Zahl auf dem Papier aussieht.

Ja — betrachte ihn als wiederkehrendes Werkzeug, nicht als einmalige Antwort. Einkommen, Sparquote und Ziele verändern sich über die Jahre, und auch deine Annahmen zu Rendite und Inflation solltest du gelegentlich anpassen. Viele nutzen den Rechner einmal jährlich erneut oder immer dann, wenn sich etwas Wesentliches ändert — etwa eine Gehaltserhöhung, ein neuer Job oder eine geänderte Planung für den Renteneintritt.

Für die reine Zinseszinsrechnung im Rechner nicht — er berechnet das Wachstum eines Betrags über Zeit unabhängig davon, in welchem Anlagegefäß er steckt. Was sich zwischen diesen Varianten stark unterscheidet, sind die Rahmenbedingungen: staatliche Förderung und Zulagen bei der Riester-Rente, steuerliche Behandlung bei der betrieblichen Altersvorsorge und die Kostenstruktur bei einem ETF-Sparplan. Nutze den Rechner, um eine realistische Wachstumsrendite für deine gewählte Anlageform einzugeben, und ziehe für die Details der jeweiligen Förderung eine unabhängige Beratung hinzu.

Deutlich stärker, als viele erwarten — ein späteres Renteneintrittsalter verlängert nicht nur die Zeit, in der dein Kapital wachsen kann, sondern verkürzt gleichzeitig die Zeit, die es später reichen muss. Probiere im Rechner testweise ein um zwei oder drei Jahre höheres Renteneintrittsalter bei sonst gleichen Werten aus — der Unterschied im voraussichtlichen Guthaben ist oft größer, als eine moderate Erhöhung der monatlichen Sparrate allein bewirken würde.

Sie rechnen deine Eingaben noch einmal mit einer jährlichen Rendite, die 2 Prozentpunkte niedriger bzw. höher liegt als dein Eingabewert. Das sind keine Prognosen, sondern zeigen, wie empfindlich dein Ergebnis auf Marktannahmen reagiert. Mit den Voreinstellungen (30 Jahre, 25.000 € Startguthaben, 500 € im Monat, Rente mit 67) ergeben 6 % rund 1,04 Millionen €, 4 % rund 617.000 € und 8 % rund 1,84 Millionen €.

Die Beträge werden in Euro dargestellt, die Berechnung selbst ist aber währungsneutral: Sie wendet nur Zinseszins und Inflation auf die Zahlen an, die du eingibst. Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung, Steuern und Abgaben auf spätere Auszahlungen sind nicht enthalten. Deine individuelle Rentenauskunft erhältst du bei der Deutschen Rentenversicherung.